Corona-Krise: Tipps für Familien gegen Langeweile zuhause

Corona-Ferien, keine Schule! So manches Kind mag sich bei dieser Ankündigung zunächst gefreut haben. Schnell wurde jedoch klar, dass die Schulschließungen einher gehen mit vielen Einschränkungen. Und so baut sich schnell Frust auf: Keine Treffen mit den Freunden, Spielplatzbesuche sind verboten, die Großeltern dürfen nicht mehr besucht werden und alle Freizeiteinrichtungen, wie Kino, Abenteuerpark oder selbst die Eisdiele, sind geschlossen. Wie es gelingt, den Nachwuchs trotzdem bei Laune zu halten und als Familie durch die schwierige Zeit zu kommen, zeigen wir euch in diesem Blogbeitrag.

 

 

Haushalt ist für alle da

Unliebsame Aufgaben, wie Aufräumen oder Hausputz, können Spaß machen, wenn alle daran beteiligt sind. Und wenn man ein lustiges Spiel daraus macht, wird sogar nach einer Wiederholung verlangt! Unser Tipp: Kinder finden alles spannend, was neu ist. Das kann auch sein, der Mama beim Abwasch oder Saugen zu helfen. Wie wäre es, wenn zusammen Lose gebastelt werden, auf denen kleine Aufgaben stehen? Jeden Tag darf ein Kind aus dem Lostopf eine kleine, nicht zu schwierige und kurzzeitige Aufgabe ziehen. Vielleicht stehen nach getaner Arbeit ja auch ein paar Bonbons zur Belohnung bereit?

 

Mit kochen und backen die Zeit versüßen

Warum aus dieser Zeit nicht das Beste machen und gemeinsam ein ganz besonderes Essen vorbereiten? Anbieten würde sich zum Beispiel ein Raclette, da hier garantiert für jeden etwas dabei ist. Für jede Altersstufe gibt es etwas zu tun: Die Kinder können unter Aufsicht Gemüse schneiden, Käse raspelt oder Kartoffeln pellen. Die Kleinsten Schüsseln befüllen oder Eier pellen. Und am Ende wird gemeinsam der Tisch gedeckt.

 

Kleine und große Künstler zaubern bunte Akzente

Kreativ werden, sich phantasievoll ausdrücken und der Langeweile damit die Stirn bieten: Acryl, Kreide und Tusche bringen Farbe in den Alltag. Beliebt ist derzeit die Regenbogen-Aktion, die aus dem stark von Corona betroffenen Italien stammt: Kinder malen oder basteln Regenbögen und bringen sie an die Fenster an. So signalisieren die jüngsten der Gesellschaft ihren Zusammenhalt und Solidarität. 

Aber auch kleine Geschenke, die zum Beispiel den Großeltern vor die Tür gelegt werden können, lassen sich mit einfachen Mitteln schnell herstellen: So entstehen wahren Schmuckstücke, wenn Steine mit Acrylstiften verziert werden.  

 

Raus in die Natur

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die am meisten Freude bringen: Wird es drinnen zu eng und das Wetter passt, sind Spaziergänge und Radtouren genau das richtige. Beides lässt sich mit einfachen Mitteln zu einem echten Abenteuer aufpumpen: Eine Schnitzeljagd oder ein Picknick im Wald sorgen für Abwechslung. Und wer sagt denn, dass man nur am Tage an die frische Luft darf? Mit Taschenlampen ausgerüstet, kann eine Nachtwanderung für unvergessliche Momente sorgen.

Glück haben die Familien, die über einen Balkon oder gar einen Garten verfügen: Hier bieten sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier können die Kinder ans Gärtnern herangeführt werden, indem Gemüse gesät, Pflanzenpflege betrieben oder dekoriert wird. 

 

Durch Ausmisten Platz für Neues schaffen

Wie lange die Ausdauer beim Aufräumen und Ausmisten reicht, hängt vom Alter ab: Während Dreijährigen bereits nach etwa 15 Minuten die Energie fehlt, schaffen Elf- bis Zwölfjährigen einen etwa zweistündigen Arbeitseinsatz. Viel schwieriger wird es jedoch bei diesen Fragen: Was kommt weg? Was darf bleiben?

Ein guter Trick ist, dabei in sich hinein zu horchen: Löst dieser Gegenstand ein gutes Gefühl in mir aus? Wenn ja, behält man es. Wenn nein, kann es weg. Diese Methode können auch Kinder anwenden. Sollte sie nicht klappen, können die Kleinen zunächst einmal lernen, wie Kleidung zusammengelegt und der Schrank sortiert wird. Häufig wird dabei automatisch die Lust am Ausmisten geweckt. Nützliche Aufräumhelfer sorgen dafür, dass dauerhaft alles an seinem Platz bleibt: Kleinteile, wie Haarspangen, lassen sich perfekt in der JUBELIST HALFMOON Pouch verstauen. Stifte, Anspitzer und Radiergummis finden in der MUM Pouch ihren Platz. Und für Spielzeug, das häufig ein- und ausgeräumt wird, bietet der BUCKET jede Menge Stauraum

 

 

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